Bemessungs­software
StudCalc

Sicheres Bemessungsverfahren
für Kopfbolzen

Seit Jahrzehnten werden KÖCO-Kopfbolzen zur Verankerung von Stahleinbauteilen im Massivbau verwendet. Sie übertragen Kräfte und Momente in beliebigen Richtungen vom Stahlteil in den Beton. Der Formschluss des Bolzenkopfes sichert die Übertragung auch in der Zugzone des Betons. Blitzschnelles Ausschweißen der Kopfbolzen mit den bewährten KÖCO-Bolzenschweißanlagen ist ein wichtiger Faktor für Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Verbindung.

Stahleinbauteile mit aufgeschweißten KÖCO-Kopfbolzen sind in Europäischen Technischen Zulassungen (ETA-03/0039 für Baustahl und für nichtrostenden Stahl) hinsichtlich des Bemessungsverfahrens, der Herstellung und der Montage bauaufsichtlich geregelt. Das Bemessungsverfahren basiert auf Untersuchungen zu Beginn der 1990er Jahre, hauptsächlich in unbewehrtem Beton. Der Einsatz von gezielt eingelegter Rückhängebewehrung zur Traglaststeigerung auf Zug und Querzug ist danach möglich, nicht aber die Berücksichtigung von vorhandener Bewehrung. Dies und einige andere Einschränkungen führen oft zu unwirtschaftlichen Verankerungen, gelegentlich ist rein rechnerisch eine gefundene Lösung unter Berücksichtigung der Zulassung nicht zu verwirklichen.

Seit einigen Jahren erarbeitet die CEN/TC250/SC2/WG2 eine umfangreiche neue Empfehlung für Bemessungsverfahren von Verankerungen in Beton, basierend auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Erwartet wird die Veröffentlichung für 2008; danach wird das Bemessungsverfahren der Zulassung auf die neuen Regeln nach CEN umgestellt. Der Einsatz von Kopfbolzen in Bauteilen mit vorhandener Bewehrung wird dann erheblich einfacher werden.

Nach Jahren des erfolgreichen Einsatzes des Bemessungsprogrammes KBZUL stellen wir jetzt das verbesserte, erweiterte und auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende Bemessungsprogramm StudCalc vor.

StudCalc bietet eine voll grafische Oberfläche, auf der das Stahleinbauteil und die Betonplatte frei skalierbar, drehbar und verschiebbar sind. Die geometrischen Daten (Abmessungen von Betonplatte und Einbauteil, Rand- und Achsabstände) können hier direkt eingegeben werden. Änderungen sind sofort grafisch sichtbar.

  • Die ausgewählten Bolzen werden bildlich und mit ihren charakteristischen Daten eingeblendet.
  • Alle Betonfestigkeitsklassen von C20/25 bis C50/60 und "benutzerdefiniert" stehen zur Verfügung
  • Es kann für gerissenen oder ungerissenen Beton bemessen werden.
  • Vorhandene Bewehrung (Stäbe von 4 bis > 12 mm in frei wählbaren Abständen) können berücksichtigt werden.
  • Der Nachweis kann mit oder ohne Rückhängebewehrung geführt werden.
  • Die Belastungen können als "Bemessungslast" (keine Berücksichtigung eines Sicherheitsbeiwertes) oder "charakteristische Last" (Nutzlast, die das Programm mit einem Teilsicherheitsbeiwert berücksichtigt) eingegeben werden.
  • Ein dynamischer Anteil in beliebiger Höhe kann festgelegt werden.
  • Beliebige Lastkombinationen sind möglich.
  • Die Ankerplattendicke wird mit einem FE-Programm bemessen; viele aussteifende Profile stehen zur Auswahl.
  • Als Ergebnis wird zunächst eine Ausnutzung der gewählten Verankerung angezeigt, so dass gezielt optimiert werden kann. Eine Druckausgabe enthält alle zur Prüfung notwendigen Angaben.
  • Das Programm läuft unter Windows 2000, WindowsXP und Windows Vista. Es kann kostenlos heruntergeladen (www.koeco.info)oder bei Köster & Co. GmbH angefordert werden.

Wir weisen darauf hin, dass die optionale Bemessung nach "CEN/TS" zwar wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht, aber nur die Bemessung nach "ETA" z.Zt. bauaufsichtlich geregelt ist.

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