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Häufige Fragen
Welchen Generator brauche ich für meine Bolzenschweißmaschine?
Die Generatorleistung richtet sich nach Ihrem Schweißstrom. Unser Diagramm zeigt Ihnen die Mindestleistung – wählen Sie einen Generator oberhalb der violetten Markierung. So garantieren Sie zuverlässige Schweißqualität.
Welche Kabellänge ist beim Hubzündungsbolzenschweißen erlaubt?
Nutzen Sie unser Diagramm: Suchen Sie Ihren Schweißstrom und Kabelquerschnitt – so finden Sie die maximale erlaubte Länge für optimale Schweißergebnisse beim Hubzündungsbolzenschweißen.
Wie stelle ich die richtigen Schweißparameter ein?
Perfekte Schweißverbindungen sind kein Zufall – sie entstehen durch die richtige Einstellung von fünf entscheidenden Parametern. Unser Experte erklärt im Video, wie Schweißstrom, Prozessdauer, Bolzenüberstand, Hubhöhe und Dämpfung zusammenspielen und warum eine individuelle Anpassung an Material und Umgebungsbedingungen der Schlüssel zum Erfolg ist. Entdecken Sie, wie Sie mit den richtigen Einstellungen jedes Mal optimale Ergebnisse erzielen.
Video Experten-Sessions
Schweißfachmann Michael Krämer (EWS | IWS) demonstriert in vier Videos die Praxis des Bolzenschweißens: Pistoleneinstellungen, Positionsschweißen und das Aufschweißen von Bolzen auf Träger.
Erleben Sie KÖCO-Technologie vom ersten Handgriff bis zum perfekten Ergebnis – jetzt Videos anschauen!
Betriebsanleitungen
Glossar
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Bedienung Ihrer KÖCO-Geräte. Jede Anleitung wird verständlich erklärt und zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Ausrüstung optimal einsetzen und perfekte Schweißergebnisse erzielen.
Schweißzeit
Als Schweißzeit bezeichnet man die Dauer vom Zünden des Lichtbogens bis zum Zusammentreffen der angeschmolzenen Flächen von Bolzen und Werkstück.
Bolzenschweißgerät
Das Bolzenschweißgerät fungiert als Schweißstromquelle und ist in Kombination mit einer Bolzenschweißpistole für das Fügen von zylindrischen Stiften auf metallische Oberflächen (Bolzenschweißen) konstruiert. Aufgrund der Produktvielfalt können Schweißbolzen von wenigen Millimetern bis mehr als zwei Zentimetern Durchmesser in gleichbleibender Qualität verarbeitet werden. Die kleinsten Geräte eignen sich besonders für Handarbeitsplätze oder für schwer zugängliche Stellen auf Baustellen. Die größten Geräte sind vorwiegend auf Leistung und Schnelligkeit ausgelegt.
Bolzenschweißinverter
Der Schweißinverter ist eine komplexe und hochwertige Schweißstromquelle mit kompaktem Aufbau, extrem niedrigem Gewicht, sowie präziser Steuerbarkeit von Spannung und Frequenz des Schweißstroms. Darüber hinaus unterstützen diverse Komfortfunktionen den Anwender bei seiner Arbeit, beispielsweise durch eine automatische Einstellung der Schweißparameter nach Eingabe von Blechdicke, Material und gewünschtem Schweißverfahren. Dies macht ihn zu einer transportablen Universallösung für fast alle Schweißverfahren und ermöglicht professionelles Fügen auch für Anfänger.
Bolzenschweißpistole
Die Bolzenschweißpistole ist ein Standard-Werkzeug in der Metallverarbeitung und in Kombination mit einem angeschlossenen Bolzenschweißgerät für das Fügen von zylindrischen Stiften auf metallische Oberflächen (Bolzenschweißen) konstruiert. Mit sicherem Aufbau, einfacher Arbeitsweise und einem ergonomischen Design ist sie für jede Qualifikationsstufe geeignet und ermöglicht das Aufschweißen von Bolzen überall dort, wo große und sperrige Bauelemente nicht in eine Bearbeitungsmaschine eingespannt werden können.
Gewindebolzen
Der Gewindebolzen ist ein zylindrischer Stift mit metrischem Gewinde. Er eignet sich zum Anschrauben von lösbaren Bauelementen wie Verkleidungen, Verschalungen, Dämmstoffen oder ähnlichem und bietet den Vorteil, dass die Montage einfach und eine Reparatur leichter durchzuführen ist.
Hubzündung
Das Bolzenschweißen per ionisiertem Lichtbogen arbeitet mit einer kurzzeitig aufgebrachten, hohen Gleichspannung. Beim Auslösen des Schweißvorgangs wird ein geringer Strom zugeschaltet, der Bolzen wird vom Werkstück angehoben und es springt ein Lichtbogen über. Daher die Bezeichnung "Hubzündung". Dieser Lichtbogen schmilzt die Kontaktstellen beider Materialien an und der Schweißbolzen wird daraufhin aufgepresst Beim Kontakt von Schweißbolzen und Werkstück erlischt der Bogen und die Spannung wird ausgeschaltet. Anschließend erkaltet das Schweißbad und härtet aus. Die Fügung ist abgeschlossen.
Beim Bolzenschweißen mit Keramikring hat der Schweißbolzen an seiner Unterseite eine kleine Kugel aus Aluminium eingebaut. Diese verbrennt innerhalb von Millisekunden, sobald der Schweißstrom eingeschaltet ist. Damit wird der vorhandene Sauerstoff an der Schweißstelle vollständig in chemisch neutrales Aluminiumoxid umgewandelt, wodurch am Schweißpunkt unerwünschte Oxidationen vermieden werden.
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